Hörminderungen oder Schwerhörigkeit

Im Laufe unseres Lebens ist es völlig normal, dass unsere Sehfähigkeit und unser Hörsinn nachlässt. In der Altersgruppe ab dem 65. Lebensjahr ist jeder zweite Mann und jede dritte Frau von Schwerhörigkeit betroffen. Bei einer beginnenden Hörminderung lässt meist zunächst das Vermögen des Ohres nach, auf bestimmte Frequenzen zu reagieren und Gespräche zu verstehen. Man muss sich dann anstrengen, um Unterhaltungen zu folgen, ist dadurch erschöpft und gestresst. Die Lebensqualität wird gemindert, weil die Betroffenen in sozialen Situationen, wie auf Familienfeiern, auf der Kegelbahn, auf einem lebhaften Meeting oder bei einem Abend im Restaurant in kommunikative Schwierigkeiten kommen und sich ausgegrenzt und überfordert fühlen.

Wenn die natürliche Abnutzung des Gehörs nicht professionell versorgt wird, behindert sie die berufliche Kommunikation und das Zusammenleben in der Familie.

Krankheiten wie z.B. eine Mittelohrentzündung oder ein Hörsturz können die Ursachen für ein nachlassendas Hörvermögen sein, sowie ein achtloser Umgang mit dem eigenen Gehör. Es kann nicht ohne Folgen bleiben, wenn wir auf Konzerten, bei der Arbeit, mit Kopfhörern oder mit anderen lautstarken Aktivitäten ungefiltert Klänge auf unser Ohr einwirken lassen.

Foto: Cochlear